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Sport Massage
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Möglicher Nutzen der Sportmassage?
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- schnellere Regeneration
- Effektivität des Trainings erhöhen
- Wiederherstellung der Leistungsfähigkeit
- wichtiger Teil der Wettkampfvorbereitung
- Erholung (siehe auch klassische Massage)
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Trainingsmassage
| Ziel | Regeneration, Vorbereitung |
| Wirkung | Stoffwechselimpulse (für u.a. Wachstum) auf z.B. Muskulatur |
| Dauer | ca. 1 Stunde (Ganzkörper) |
In der trainingsfreien Zeit ist die Massage ein gutes Mittel zur Körperpflege. Sie dient der Vorbereitung zur Wiederaufnahme des Trainings.
Muskulatur, Bindegewebe
Das Binde- und Stützgewebe ist eine der vier Grundgewebetypen des Körpers (neben Muskelgewebe, Nervengewebe und Epithel).
Das lockere kollagene Bindegewebe ist der häufigste Bindegewebstyp des Körpers.
Es erfüllt überall im Körper in jedem Maßstab die Lücken, bildet das Stroma oder stabilisiert die Wände der Organe,
findet sich in Sehnen, unter dem Epithel der Schleimhäute und Drüsen, in und unter der Haut (Dermis, Subkutis), sowie um Nerven und Gefäßbahnen.
Funktionell dient es nicht nur als Füllmaterial, sondern auch als Wasserspeicher, Verschiebeschicht und als Aufenthaltsraum für zahlreiche freie Zellen.
Das straffe kollagene Bindegewebe entsteht dort, wo Bindegewebe auf Zug beansprucht wird, z.B. Sehnen und Bänder.
und Haut benötigen kräftige Stoffwechselimpulse.
Der Stoffwechsel oder der Metabolismus steht für die Aufnahme, den Transport und die chemische Umwandlung von Stoffen in einem Organismus
sowie die Abgabe von Stoffwechselendprodukten an die Umgebung.
Diese biochemischen Vorgänge
dienen dem Aufbau und der Erhaltung der Körpersubstanz (Baustoffwechsel), der Energiegewinnung (Energiestoffwechsel) und damit der
Aufrechterhaltung der Körperfunktionen.
Die Trainingsmassage kann auch recht kräftig ausgeführt werden. Eine gut und kräftig ausgeführte Massage kann auch hin und wieder mal ein Training ersetzen.
Dies ist jedoch nur bei Übertraining oder krankheitsbedingtem Trainingsausfall zu empfehlen.
Mit der Trainingsmassage soll der Sportler optimal auf das Training vorbereitet werden.
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Vorwettkampfmassage / Vorbereitungsmassage
Zwischenwettkampfmassage
| Ziel | rasche Regeneration, Vorbereitung, Warmhaltung/Lockerung der Muskeln |
| Wirkung | Abtransport Stoffwechselendprodukte, Lockerung |
| Zeitpunkt | während Pause, in der Halbzeit, etc. |
| Dauer | wenige Minuten |
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Zwischen zwei Starts oder in den Pausen kann eine Zwischenmassage angewendet werden. Sie ist demnach eine Kombination von Entmüdungsmassage und Vorbereitungsmassage. Die Griffe werden insgesamt weich und vorsichtig ausgeführt. Durch Ausstreichen und weiche Knetungen werden die zuvor beanspruchten Muskelgruppen entmüdet. Neu zu beanspruchende Muskelgruppen werden durch lockere Griffe und Schütteln vorbereitet. Meist steht nur wenig Zeit zur Verfügung, da ist es wichtig, dass der Masseur seinen Sportler gut kennt und gezielt arbeiten kann.
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Entmüdungsmassage
| Ziel | rasche Regeneration, kurze Erholungszeit, Leistung schnell wieder herstellen |
| Wirkung | Abtransport Stoffwechselendprodukte, Belohnung Sportler durch Zuwendung |
| Zeitpunkt | 2 - 3 Stunden nach Wettkamp (nach Bad, Dusche, Sauna) |
| Dauer | mindestens 20 Minuten bis ca. 1 Stunde |
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Die Muskeln werden gründlich durchgearbeitet, das ist ein vorzügliches Mittel zur schnellen Erholung. Alle Muskelgruppen werden bearbeitet, sowohl die stark als auch die weniger stark beanspruchten, somit bietet sich eine Ganzkörpermassage an.
Gelegentlicher Muskelkater kann aber auch durch die beste Massage nicht immer verhindert werden. Schmerzhafte oder besonders empfindliche Stellen werden nicht zu hart behandelt. Die Meinung, dass eine Sportmassage nicht wirkt, wenn sie nicht weh tut, ist leider noch weit verbreitet. Dabei kann einem Athleten nichts Schlimmeres passieren, als auf diese Weise, undifferenziert massiert zu werden.
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Vor oder nach dem Jogging, Inline-Skaten, Schwimmen, Radsport, Marathon, Aerobic, Tennis, Basketball, Volleyball etc.
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Ein paar weitere Gedanken / Anregungen |
Belastung:
Bei schwerer Muskelarbeit...
- muss bis zu 500 mal mehr Sauerstoff zur Muskulatur transportiert werden = gesteigerte Atmung
- pumpt Herz anstelle von 5 Liter Blut pro Minute bis zu 32 Liter in den Körperkreislauf = erhöhte Durchblutung
- Stoffwechsel-End-Produkte müssen Abtransportiert werden (Kohlendioxid über Lunge und Laktat über Blut) = höhere Belastung des Herz-Kreislauf-Systems
- Verdauung wird stark gedrosselt, dafür werden Haut (Kühlung), Herz und Skelettmuskulatur "in Gang gebracht"
Die Energie die der Muskel braucht wird über z.B. Kohlenhydrate oder Fett in Glykose umgewandelt und als Glykogen gespeichert.
Um Energie zu gewinnen wird es zusammen mit Sauerstoff "verbrannt", Kohlendioxid und evtl. Laktat entsteht.
Erholung heißt: die Wiederherstellung von Strukturen, Geweben und/oder Organen des Körpers nach einem physiologischen Reiz.
Nach Abschluß der sportlichen Belastung müssen die verbrauchten Energiereserven so schnell wie möglich wieder aufgefüllt werden.
Manche Stoffe, z.B. Kohlenhydrate, Elektrolyte, sind in wenigen Stunden normalisiert, andere Prozesse,
wie Eiweißresynthese und Zufuhr von Enzymen nehmen 24 bis 36 Stunden in Anspruch.
Jeder ermüdete oder sogar erschöpfte Muskel wird durch die Bildung von Milchsäure (bei ungenügender Sauerstoffzufur) nicht nur sauer,
sondern kann darüber hinaus mit erhöhtem Tonus (Muskelspannung) und gleichzeitiger Verkürzung reagieren.
Je stärker die Muskelverspannung ausgeprägt ist, um so reduzierter ist die Durchblutung und somit ist der Stoffwechsel im Muskelgewebe "uneffizient".
Für eine rasche Regenaration will dies so rasch wie möglich normalisiert werden.
Übungen mit aerober Energiegewinnung bei kleiner Belastung sowie Massagen bilden hierfür hervorragende Möglichkeiten.
Die positive Wirkung der regenerativen Dauerläufe oder das sog. »Auslaufen« der Leichtathleten bzw. das »Ausschwimmen« der Schwimmer finden
ihre ausschließliche Bedeutung in dem beschleunigten Abbau von Milchsäure (Lactat). Wer also gleich nach seinem Training oder Wettkampf nicht der Ruhe
frönt, sondern eine leichte körperliche Tätigkeit anschließt, ist nicht – wie früher häufig – als »Spinner« abzustempeln; vielmehr zeigt er damit, daß er
den Durchblick für schnelle Erholung besitzt und praktiziert.
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