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Loslassen

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Loslassen

Ausgangssituation

Eine Situation trifft ein welche Dich seelisch belastet. Dies kann sein:

  • Du findest für eine Situation keine Lösung (z.B. was soll ich mit meinem Leben anfangen)
  • Du kannst mit "externer" Situation nicht umgehen (Verlust, Tod, Verletzung, Mobbing, Gewalt)
  • Du kannst mit "interner" Situation nicht umgehen (Schuldgefühl, Aufopferung, geringer Selbstwert)
  • Du fühlst Dich verletzt (und wirfst dies einem anderen vor)
  • Du bist frustriert weil du eine Chance verpasst hast, die Welt dich ungerecht behandelt
  • Forderungen, Erwartungen an Andere die nicht erfüllt werden

Diese Ausgangssituationen können, wenn wir nicht loslassen können und in der Situation verharren, uns festbeissen wie "ein Hund am Stöckchen", unserer seelischen und körperlichen Gesundheit schaden. Sie hält uns gefangen und hindert uns daran unser Leben zu bewältigen und unsere Fähigkeiten und Möglichkeiten auszuschöpfen.

 

Was passiert mit mir?

  • Ich fühle mich angespannt, mutlos, kraftlos
  • Meine Gedanken schweifen ab, vielleicht bis hin zu Schwindelgefühlen
  • Schlafstörungen, Konzentrations- Merkfähigkeitsstörungen können auftreten
  • Krankmachende Gedanken und schädliches Verhalten
  • Panikattacken, Wut- und Hassgefühle
  • Depressionen, Selbstablehnung

Solange wir nicht loslassen, befinden wir uns in einer Spirale, wir haben die Gedanken auf der krankmachenden Situation und je mehr mir daran denken, desto schlechter geht es uns, wir finden keine Lösung und dadurch fühlen wir uns noch unzulänglicher, denken noch mehr an die Situation und fühlen uns noch schlechter........

 

Was steckt hinter dem loslassen?

Es ist uns etwas wiederfahren, dass unseren Wünschen, Bedürfnissen, Zielen, Vorstellungen wiederspricht. Wir können nun nicht akzeptieren, dass dies so ist.

Wir können z.B. nicht akzeptieren, dass uns ein liebgewordener Mensch weggenommen wurde. Wir finden dafür auch keine Erklärung (er war viel zu jung um zu sterben, wir liebten uns doch - wieso ist die Beziehung dann zu Ende....)

Ähnlich verhält es sich mit allen Punkten welche ich in der Ausgangssituation aufgezählt habe. Es können ganz kleine Kränkungen sein, die zu einem grossen Beziehungsproblem aufschaukeln. Z.B.

  1. er/sie hat mich nicht angerufen
  2. es wäre aber mein Bedürfnis gewesen angerufen zu werden
  3. wieso ruft er/sie nicht an?
  4. er/sie denkt nicht an mich
  5. er/sie denkt an wen anders
  6. ich fühle mich zurückversetzt
  7. ich bin eifersüchtig ...

Auch in dieser Situation kommt man oft nicht auf die Idee, den anderen zu fragen oder ohne Hass zu sagen, es hätte einem gut getan, wenn der andere angerufen hätte (über sich sprechen und was es mit einem selber macht). Oft hat man das Gefühl man sei machtlos und ungerechtfertigt behandelt.

Kurzum:
nicht loslassen ist sich nicht an eine Situation anpassen zu wollen oder zu können

oder die Unfähigkeit sich aus einer schädlichen Situation zu befreien

 

Wie lasse ich los?

Loslassen ist erst einmal ein Entscheid: "ich richte meine Aufmerksamkeit von der belastenden Situation weg"

Wir befinden uns in diesem Moment in Wut, Trauer, Kränkung, Eiversucht, Angst und Verzweiflung unsere ganze Aufmerksamkeit richtet sich auf diese negativen Gefühle und die Situation (die in Gedanken immer schlimmer wird) die diese hervorgerufen haben. Indem wir uns damit befassen, erleben wir immer wieder die gleichen negativen Gefühle "wieso ist das passiert, hat man mir das angetan, habe ich das gemacht, schaffe ich es nicht ......"

Entwickle 3 Schritte:

  1. erkenne, dass die momentane Situation Dir körperlich und/oder seelisch schadet
  2. entscheide Dich, dass es für Dich besser ist, deine Aufmerksamkeit von der belastenden Situation weg zu lenken
  3. lasse das Stöckchen los in welches Du Dich verbissen hast

Sie finden viele Hilfen auf meinen anderen Seiten, die Ihnen dabei helfen können, hier das wichtigste:

Es geht darum, DICH an die Situation anzupassen, niemanden zu beschuldigen weil er so ist wie er ist und dennoch den anderen und vor allem sich selber zu akzeptieren und seine Gefühle ernst zu nehmen und entsprechend zu handeln.

Loslassen ist weder gutheissen (einer negativen Situation), noch kapitulieren, es ist das Bewusstsein, dass Sie es verdient haben, dass es Ihnen gut geht (und es geht ihnen besser wenn sie etwas das ihnen nicht gut tut loslassen)

 

Ein paar weitere Gedanken, die hilfreich sein können:

  • Du kannst Deine Gefühle über Dein Denken, Handeln und Sprechen beeinflussen
  • Sage Dir: "ich lasse los", schweifen die Gedanken zur belastenden Situation, sage "stopp" und "ich lasse los"
  • Nicht-loslassen heisst blockieren, stehenbleiben, verschlimmern, erstarren, belasten
  • Loslassen heisst ermöglichen, vorangehen, befreien, erleichtern, Gelegenheiten schaffen

 

Kurz bevor sie loslassen, fühlen sie sich schlecht, weil sie glauben etwas zu verlieren, nicht zu bekommen das sie wollten. Es entsteht eine Lücke, Leere und weil kein Ersatz in Sicht ist ein negatives Gefühl.

Wenn Sie sich entschieden haben loszulassen und dies tun, dann spüren sie eine enorme Erleichterung.

 

 

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